Eine Welt in Bewegung

  1. Ankündigung  
  2. Anmeldephase 01.03.2021 - 07.06.2021
  3. Projektphase 15.03.2021 - 15.06.2021
  4. Beendet 15.06.2021
Eine Welt in Bewegung

Globalisierung ist ein bewegtes und bewegendes Thema, das sich in allen gesellschaftlichen Bereichen widerspiegelt. Ob in der Wirtschaft, Kommunikation, Politik, Umwelt oder Kultur – das Zusammenrücken der Welt birgt eine Menge Chancen. Wir müssen uns aber auch die Frage stellen, wie global vernetzt Mensch und Natur sein sollen und wollen, und wie wir mit Auswirkungen dieser globalen Vernetzung umgehen.

Auch die acht Leibniz-Forschungsmuseen, die ihre Schwerpunkte in den Bereichen Naturwissenschaft, Technik- und Kulturgeschichte haben, befassen sich mit Globalisierung und erforschen deren Auswirkungen auf den Menschen und die Natur. Doch wie untersuchen und wie zeigen die Museen die unterschiedlichen Facetten der Globalisierung?

Mit dem Wettbewerb „Eine Welt in Bewegung“ möchte die Frankfurter Allgemeine Zeitung gemeinsam mit den Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft den Blick auf die Globalisierung und die Herausforderungen schärfen, die sich daraus für die Museumsarbeit und Forschung ergeben.

Um den Wettbewerb praxisnah zu gestalten, recherchieren die Schülerinnen und Schüler an konkreten Beispielen aus ihrem Alltag Aspekte und Folgen der Globalisierung und entwickeln eigene Ideen.

Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7–12.

Ihre Mehrwerte im Überblick:

  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten kostenfreien Zugang zum Digital-Abonnement der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu Recherchezwecken.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Thema Globalisierung und ihren Folgen auseinander und diskutieren zum Beispiel, was dies mit der Zukunft von Museen zu tun hat?
  • Anknüpfungspunkte und Orientierungswissen auf den Webseiten der acht Forschungsmuseen sind online einsehbar und recherchierbar (Zugriff auf ausgewählte Objektsammlungen und weiterführende Materialien der Museen).
  • Unterstützendes Unterrichtsmaterial wird zur Verfügung gestellt.
  • Begeisterung für umfassendes Lernen wird geweckt.
  • Bezüge lassen sich zu Unterrichtsfächern wie Deutsch, Kunst, Gesellschaftswissenschaften (Geografie, Geschichte, Wirtschaft, Politik, Philosophie, Religion) und Naturwissenschaften (Biologie, Physik, Chemie) herstellen.

und möglicherweise gewinnen die Schülerinnen und Schüler Preise für die Klassenkasse.

 

Kompetenzen stärken

Der Fokus des Wettbewerbes liegt einerseits auf der fachlichen Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Globalisierung auf unser gesellschaftliches Leben und andererseits auf der Entwicklung einer Vision der Museumsarbeit von morgen. Dabei werden die folgenden Kompetenzen gestärkt.

Fach- und Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • reflektieren, wie sich Globalisierung in verschiedenen Bereichen auf ihre eigene Lebenswelt auswirkt.
  • setzen sich mit der Arbeit und dem gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Auftrag von Museen auseinander.
  • greifen einen Auftrag in Form von Handlungskarten auf und entwickeln methodisch gestützt einen Wettbewerbsbeitrag.

Aktivitäts- und Handlungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • setzen ein Projekt gemeinsam um, definieren Aufgaben und legen Zuständigkeiten fest.
  • engagieren sich verantwortungsvoll bei der Umsetzung des Wettbewerbsbeitrages.
  • zeigen sich offen für innovative Gestaltungsideen.

Sozial-kommunikative Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • respektieren Ideen und Beiträge der Teammitglieder.
  • tauschen ihr Wissen in Kleingruppen aus.
  • bringen sich lösungsorientiert und proaktiv in die Teamarbeit ein.
  • identifizieren mögliche Probleme in der Projektumsetzung und lösen diese in kreativen Diskussionen.

Personale Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • bringen ihr Wissen in die Projektarbeit mit ein.

übernehmen Verantwortung innerhalb der Projektarbeit.

Aufgabenstellung an die Projektteilnehmenden

Ausgehend vom Thema „Eine Welt in Bewegung“ analysieren die Schülerinnen und Schüler Objekte ihres Alltags und untersuchen deren Herkunft und gesellschaftliche Bedeutung. Dabei setzen sie sich mit den Kernaufgaben der Forschungsmuseen – Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln – auseinander und erarbeiten eigene Ideen zur Gestaltung einer sich wandelnden Welt.

Die Wahl des Wettbewerbsthemas erfolgt in drei Schritten:

Schritt 1: Herausforderung wählen
Die Schülerinnen und Schüler wählen aus den drei „Handlungskarten“ (Globalisierung im Alltag, Die Zukunft der Museen, Herkunft der Objekte) eine Herausforderung aus.

Schritt 2: Thema wählen
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für ein konkretes Thema. Dies kann je nach Handlungskarte ein Aspekt/Phänomen ihres Alltags oder ein bestimmtes Objekt sein.

Schritt 3: Vom Wissen zum Handeln mit den Leibniz-Forschungsmuseen
Die Schülerinnen und Schüler wählen aus den acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft die Museen, die inhaltlich zu ihrer Projektidee passen und sie bei der Entwicklung ihres Projektes unterstützen können.

Bezogen auf „Globalisierung im Alltag“ (Handlungskarte 1) analysieren die Schülerinnen und Schüler anhand eines Beispiels, welche Auswirkungen die Globalisierung auf ihr eigenes Leben hat. Mit Blick auf die „Zukunft der Museen“ (Handlungskarte 2) können sich die Schülerinnen und Schüler kritisch mit der Rolle und den Aufgaben der Museen auseinandersetzen und ihre eigenen Wünsche für ein Museum der Zukunft formulieren. Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema „Herkunft der Objekte“ (Handlungskarte 3) untersuchen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, welche Aussagekraft die zu erforschenden Objekte zu „Eine Welt in Bewegung“ haben, recherchieren deren Herkunft und Fundgeschichte. Auch hinsichtlich der Digitalisierung von Objekten und dazugehöriger Informationen finden sich hier viele Anknüpfungspunkte.

Der Wettbewerbsbeitrag:

Die Art der Umsetzung ist frei wählbar. So können Ideen und Konzepte für ein Vermittlungsprogramm, z. B. in Form eines Schulprojektes oder einer Diskussionsveranstaltung, eine Ausstellung oder digitaler Formate, wie Podcast, Videos oder Inhalte für Webseiten entwickelt werden. Bei der Auswahl der besten Beiträge werden neben der fachlichen Auseinandersetzung auch Kreativität und Innovation bewertet.

Unterrichtsmaterial

Während der Projektlaufzeit

  1. Mit der Anmeldung zum Projekt erhalten die Teilnehmenden Zugang zu ihrem persönlichen Digital-Abonnement der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
  2. Ein regelmäßiger Projektnewsletter informiert über zum Thema passende Inhalte und gibt Hilfestellungen.
  3. Jedes Forschungsmuseum hat eine Ansprechpartnerin bzw. einen Ansprechpartner für das Projekt, an die/den die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler ihre Fragen richten können. Diese werden auch im regelmäßigen Projektnewsletter vorgestellt.
  4. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich ihr Thema mithilfe des unterstützenden Unterrichtsmaterials, sowie durch die Auseinandersetzung mit zum Thema passenden Zeitungsinhalten.
  5. Die Schülerinnen und Schüler werten die recherchierten Inhalte aus und verwenden dabei verschiedene Methoden (z. B. Texterfassung, Inhaltsanalysen, Zusammenfassung, Kommentare und Meinungsbildung).
  6. Sie entwickeln eigene Lösungen für Herausforderungen
  7. und erstellen einen eigenen Kreativbeitrag zum Thema.


Eine Welt in Bewegung

  • Geeignet für die Jahrgangsstufen 7 bis 12 aller Schulformen
  • Förderung der Medien- und Themenkompetenz Ihrer Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Vermittlungsziels der Forschungsmuseen „Vom Wissen zum Handeln“
  • Erhalt von Informationen und Bildmaterial der Museen sowie Möglichkeit zum Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (z.B. Interviews, Beratungsgespräche usw.)
  • Kostenfreier Zugang zum Digital-Angebot der F.A.Z.


Mitmachen und attraktive Preise gewinnen!

Die besten Wettbewerbsbeiträge werden mit attraktiven Geldpreisen ausgezeichnet.

1.           Preis: 500 € für die Klassenkasse

2.           Preis: 300 € für die Klassenkasse

3.           Preis: 200 € für die Klassenkasse

Ausgewählte Beiträge werden zudem auf FAZSCHULE.NET veröffentlicht und auf den Seiten der Leibniz-Forschungsmuseen präsentiert.

 

Die Partner

Die acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft

Die acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft sammeln, forschen, stellen aus und vermitteln. Ihre Sammlungsarchive umfassen weit mehr als 100 Millionen Objekte. Diese bilden das Fundament für die Erforschung der Erdgeschichte und der Artenvielfalt, der Kultur- und Technikgeschichte und für den Erhalt des wissenschaftlichen und kulturellen Erbes. Mit ihren forschungsbasierten Dauer- und Sonderausstellungen an 12 Standorten in Deutschland erreichen die Museen jedes Jahr Millionen von Menschen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Wissensvermittlung.

Leibniz Forschungsmuseen

Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Deutsches Museum München

Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven

Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Museum für Naturkunde Berlin

Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig Bonn

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet deutschlandweit eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen.

Projektbüro und Projektorganisation: Helliwood media & education

Helliwood ist ein Geschäftsbereich des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit e.V. (fjs). Helliwood verbindet die spezifischen Kompetenzen einer NGO mit den Potenzialen einer Agentur für digitale Medien und erzeugt so praxiserprobte und höchst innovative Bildungsangebote.