Jugend liest 2014/2015
- Ankündigung
- Anmeldephase 15.09.2014 - 17.11.2014
- Projektphase 01.10.2014 - 30.06.2015
- Beendet 30.06.2015
Jugend liest ist ein medienpädagogisches Leseförderprojekt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Als eine der führenden Tageszeitungen Deutschlands, unterstützt die F.A.Z. jährlich 100 Lehrkräfte mit Ihren Klassen und Kursen bei der Gestaltung eines abwechslungsreichen und gleichzeitig aktuellen Unterrichts.
Dafür stellt die F.A.Z den Lehrkräften und Ihren Schülerinnen und Schülern die Tageszeitung und die Sonntagsausgabe als E-Paper ein Schuljahr lang kostenfrei zur Verfügung. Das tägliche Zeitunglesen bietet allen Teilnehmenden die Möglichkeit, sich täglich über politische, wirtschaftliche oder kulturelle Zusammenhänge zu informieren. Auf diese Weise kann die F.A.Z. auch einen Beitrag zur Lebens- und Berufsplanung Jugendlicher leisten sowie deren Urteilsfähigkeit stärken – denn wer Zeitung liest, nimmt auch am gesellschaftlichen Leben teil.
Darüber hinaus wird das Projekt durch einen Wettbewerb begleitet. Diesmal steht unter dem Motto „Ich seh‘ mich nicht, wie du mich siehst!“ das Thema Inklusion im Vordergrund. Dabei geht es uns weniger um die öffentlich sehr kontrovers diskutierte Debatte um Inklusion in der Schule, als vielmehr um die Meinungen, Gefühle, Erfahrungen und Vorschläge von Kindern und Jugendlichen. Der Projektzeitraum erstreckt sich von Oktober 2014 bis Juni 2015 und das erste Mal wird er auch für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12 angeboten.
Individuelle Mediennutzung lernen
Die tägliche Lektüre einer Tageszeitung fördert die Lesekompetenz. Die Jugendlichen lernen, Texte und deren Inhalte schnell zu erfassen sowie Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden. Darüber hinaus wird durch die ergänzende Nutzung von FAZ.NET die Medienkompetenz unterstützt. Gerade das Zurechtfinden im Internet und die Beurteilung der Qualität von Informationen stellen viele Internetnutzer vor große Herausforderungen.
Die eigene Urteilskraft stärken
Das regelmäßige Lesen einer Zeitung trägt zum Verständnis einer immer komplexer werdenden Welt bei und fördert die eigene Urteilskraft. Gleichzeitig werden die Jugendlichen bei der Entwicklung einer Kultur der Selbständigkeit unterstützt – eine Grundlage für den mündigen Bürger.
Den Wert und Nutzen einer Qualitätszeitung vermitteln
Den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern wird durch den Zugang zu einer Qualitätszeitung wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung deren Wert für die individuelle Mediennutzung vermittelt.
Berufs- und Lebensplanung
Jugendliche stehen aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung oft vor entscheidenden Weichenstellungen. Die tägliche Zeitungslektüre hilft ihnen dabei, ihre Lebens- und Berufsplanung noch besser organisieren und weitreichende Entscheidungen treffen zu können.
Vom Wettbewerb profitieren
Durch den Wettbewerb werden die Schülerinnen und Schüler motiviert, gezielt nach Informationen zu recherchieren, das Gelesene zu reflektieren und in neue Zusammenhänge zu setzen. Darüber hinaus lernen sie, selbst Beiträge zu verfassen und in geeigneten Formaten zu präsentieren. Um Letzteres gewährleisten zu können, entdecken sie neue Medienformate und schulen ihren Umgang mit diesen.
Auch in diesem Jahr lädt ein projektbegleitender Wettbewerb die Schülerinnen und Schüler ein, sich intensiv mit einem spannenden Thema zu beschäftigen. In der Projektrunde 2014/2015 dreht sich alles um Inklusion.
Inklusion im Alltag von Kindern und Jugendlichen
Der Reichtum unserer Gesellschaft liegt in ihrer Pluralität. Ausgehend von dieser Einsicht besteht die logische Forderung darin, ein Bildungssystem anzustreben, das allen Kindern – unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft, ihrer Kultur oder Behinderung – den gleichen Raum zum Lernen bietet. Eine Schule für alle? Wenn auch sicherlich schwer vorstellbar, steckt dahinter doch eine gute Idee, deren Umsetzung einer schlüssigen und praktikablen Strategie bedarf.
Das Thema Inklusion und die Möglichkeiten ihrer Umsetzung beschäftigen Politik, Bildung und Familie zu gleichermaßen und werden „in der Erwachsenenwelt“ hitzig und vor allem kontrovers diskutiert. Doch wie sehen, empfinden und erleben die Kinder und Jugendlichen die Thematik in ihrem Alltag?
Aufgabe
Unter dem Motto „Ich seh‘ mich nicht, wie du mich siehst!“ sind die Schülerinnen und Schüler eingeladen, ihre Meinungen, Gefühle, Erfahrungen und Vorschläge in unterschiedlichsten Medienformaten zu präsentieren.
In den einzelnen Beiträgen könnten folgende Fragen aufgegriffen werden:
- Kennt ihr Menschen einer anderen sozialen oder ethnischen Herkunft, einer anderen Kultur oder mit Behinderung. Oder fühlt ihr euch selbst „anders“? Wie erlebt ihr das Zusammenleben bzw. die Akzeptanz?
- Wird Inklusion bei euch in der Schule, in der Freizeit und/oder in der Familie thematisiert und wenn ja, wie?
- Wünscht ihr euch Mitspracherecht an eurer Schule bei der Umsetzung von Inklusion?
- Seht ihr Unterschiede im Umgang mit „Andersartigkeit“ im Familien- und Schulalltag?
- Habt ihr Ideen für ein Inklusions-ABC?
- Kennt ihr Europäische Nachbarländer, die als Vorbilder dienen könnten?
Die Umsetzung erfolgt auf Basis eigener Erfahrungen bzw. auf Basis dessen, was die Schülerinnen und Schüler in ihrem unmittelbaren Umfeld erleben. Eine gründliche Recherche soll dazu dienen, ihre Erfahrungen mit Fakten zu untermauern.
Input zur Aufbereitung der Wettbewerbsbeiträge liefern die Unterrichtsmaterialien, die wir Ihnen im Laufe des Projektjahres im Projektbereich auf FAZSCHULE.NET sowie via Infomails zur Verfügung stellen.
Zusätzlich erhalten Lehrkräfte ein Schuljahr lang einen kostenlosen Zugang zum F.A.Z.-Archiv. (Voraussetzung ist eine feste IP-Adresse der Schule, um die Nutzung des Archivs durch unbefugte Dritte auszuschließen.)
Teilnahmebedingungen
Die Beschäftigung mit dem Wettbewerbsthema erfolgt medial. Die Wahl des Mediums ist freigestellt. Folgende Beitragsformen sind denkbar:
- Website (z. B. mithilfe des „Jimdo Websitebaukastens“)
- Blog (z. B. mithilfe von WordPress)
- PowerPoint-Präsentation (max. 20 Charts)
- Videoclip (max. 7 Min. Länge)
- Schülerzeitung (max. 8 Seiten im DIN A3-Format)
- Facharbeit (max. 20 A4-Seiten)
Informationen zum Umgang mit den Programmen finden die teilnehmenden Lehrkräfte im Projektbereich des Lehrerzimmers auf FAZSCHULE.NET.
Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12 aus dem Projekt „Jugend liest“ 2014/2015.
Einsendeschluss: 01. Juni 2015
Senden Sie Ihre Arbeiten an:
Helliwood media & education
Stichwort: Jugend liest 2014
Marchlewskistr. 27
10243 Berlin
oder per E-Mail an: fazschule@helliwood.de
Unterrichtsmaterial
Der Zeitrahmen des Projekts erstreckt sich vom 01. Oktober 2014 bis zum 30. Juni 2015. Im Rahmen des Projektes wird der Wettbewerb mit folgendem Ablauf stattfinden:
15. September 2014: Beginn der Bewerbungsphase
01. Oktober 2014: Projektstart und Zeitungslieferung (als E-Paper) an alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte
21. November 2014: Informationsseminar für die teilnehmenden Lehrkräfte im Hause der F.A.Z. in Frankfurt
Die entstehenden Fahrtkosten für das Seminar werden den Teilnehmern erstattet.
01. November 2014 bis 31. Januar 2015: Recherche-/Informationsphase
Sammeln von Informationen und inhaltliche Umsetzung des Themas mithilfe:
- des E-Papers der F.A.Z. und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
- des F.A.Z.-Archivs (Voraussetzung: Statische IP-Adresse)
- des Nachrichtenportals FAZ.NET
- der bereitgestellten Unterrichtsmaterialien
- sonstiger Recherchemöglichkeiten on- und offline
01. Februar 2015 bis 01. Juni 2015: Produktionsphase
Die Schülerinnen und Schüler fassen ihre Ergebnisse in einer Teamarbeit zusammen. Sie gestalten ihre Beiträge in der von ihnen gewählten medialen Form. Die Beiträge werden abschließend bis 01. Juni 2015 durch die Lehrkräfte auf FAZSCHULE.NET eingereicht.
01. Juni 2015: Einsendeschluss
02. Juni 2015 bis 15. Juni 2015: Juryarbeit
Die eingereichten Arbeiten werden von einer Fachjury bewertet und die Sieger des Wettbewerbs ausgewählt. -
07. Juli 2015: Abschlussveranstaltung mit Prämierung der Siegerteams bei der F.A.Z. in Frankfurt
Besonderheit: Um die Recherche- und Produktionsphase transparent abbilden zu können, sind die Schülerinnen und Schüler dazu angehalten, Ihre Ergebnisse auf einem Microblog zu präsentieren. Die Vorteile des Mediums liegen klar auf der Hand:
Zum einen können die Projektgruppen hier ihre gesamte Arbeit in Form von kleinen 1-minütigen Videoblogs dokumentieren und diese regelmäßig der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. So werden Arbeitsschritte und Bezüge auf aktuelle Berichterstattungen in der F.A.Z./F.A.S. sichtbar gemacht. Kleine Votings der Beiträge sind möglich und gewünscht. Diese werden dann auch in der Juryarbeit berücksichtigt.
Zum anderen können die Schülerinnen und Schüler dank dieses Mediums mit weiteren thematischen Inhalten unterstützt und durch die Projektzeit geführt werden. Die Impressionen der Schulbesuche werden ebenso in kurzen Videos festgehalten und über den Blog publiziert.
Zum Medium „Microblogs“ wird es in der Lehrerhandreichung ausführlichen Input sowie Verweise auf Anwendungsbeispiele geben.
NEU: Während der gesamten Projektzeit besucht unser medienpädagogischer Partner Helliwood einmalig sechs teilnehmende Schulen, um hier das Arbeiten zu dokumentieren, via Microblogging zu präsentieren und bei der Umsetzung von Projektideen modellhaft Hilfestellungen zu geben.
Die besten Team-Beiträge werden bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung mit attraktiven Preisen prämiert. Alle eingereichten Beiträge werden im Anschluss auf FAZSCHULE.NET – dem Schul- und Lehrerportal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht.
Mögliche Einreichungen sind Kreativbeiträge: beispielsweise die Gestaltung eines Plakats, die Gestaltung einer Schülerzeitung, die Produktion eines Videos oder die Kreation einer eigenen Webseite.
Die Gewinner werden ab Juli 2015 bekannt gegeben.
- 1. Preis: 750 € für die Klassenkasse
- 2. Preis: 500 € für die Klassenkasse
- 3. Preis: 300 € für die Klassenkasse
- Sonderpreis für 5./6. Klassen: 300 € für die Klassenkasse
Als Teil einer Non-Profit-Organisation verbindet Helliwood die spezifischen Kompetenzen einer gemeinnützigen Organisation mit den Erfahrungen und Potenzialen einer Agentur für Neue Medien und erzeugt so erfolgreiche und höchst innovative Lösungen.
Wenn Sie inhaltliche oder organisatorische Fragen zum Wettbewerb „Ich seh‘ mich nicht, wie du mich siehst!“ haben, können Sie sich gerne per E-Mail oder Telefon an uns wenden:
HELLIWOOD media & education
Marchlewskistraße 27, 10243 Berlin Projektbüro: Anne Kirchner
Telefon: +49 30 2938 1680
Telefax: +49 30 2938 1689
E-Mail: kirchner@helliwood.com
Internet: www.helliwood.de
Bei Rückfragen zu FAZSCHULE.NET
Frau Anne Burkhardt
Telefon: +49 69 7591 1531
Telefax: +49 69 7591 801531
E-Mail: schulportal@faz.de
Internet: www.fazschule.net
Ab Juli 2015 können Sie an dieser Stelle neben den prämierten alle eingereichten Wettbewerbsbeiträge zu „Ich seh‘ mich nicht, wie du mich siehst!“ einsehen.