Jugend recherchiert 2011

  1. Ankündigung  
  2. Anmeldephase 05.11.2010 - 31.01.2011
  3. Projektphase 01.02.2011 - 01.07.2011
  4. Beendet 01.07.2011
Zukunftsgestaltung mit Verantwortung

Der Begriff der Nachhaltigkeit gilt seit einigen Jahren als Leitbild für eine zukunftsfähige Entwicklung der Menschheit und gilt in besonderem Maße auch für die Entwicklung eines zukunftsfähigen Luftverkehrs.

Im Spannungsfeld der Strategie eines zukunftsfähigen Luftverkehrs treffen dabei aber auch unterschiedlichste Interessen aufeinander: Da gibt es zum einen den verkehrspolitischen Auftrag und das Ziel des freien Warenverkehrs, die unternehmerischen Interessen, den Wunsch des Einzelnen nach Reisefreiheit, die Notwendigkeit von Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen. Dem gegenüber steht der Schutz von Mensch und Natur vor Immissionen, wie z.B. Klimagase und Lärm. Das Ziel der Reduzierung solcher Umweltbelastungen stellt den Luftverkehr vor große Herausforderungen. 

Zukunftsfähiger und damit nachhaltiger Luftverkehr muss demnach auf den Ausgleich der wirtschaftlichen mit den sozialen und ökologischen Interessen zielen.

Vor diesem Hintergrund möchte der Wettbewerb „Jugend recherchiert“ Schüler motivieren, sich intensiv mit dem Thema „Zukunftsfähiger Luftverkehr“ auseinanderzusetzen.

Kompetent unterstützt werden sie dabei vom Projektpartner Fraport AG und dem unabhängigen medienpädagogischen Institut PROMEDIA.

Bei der Arbeit mit der F.A.Z. erwerben die Schüler darüber hinaus Schlüsselkompetenzen für die Informations- und Wissensgesellschaft: Sie lernen Informationen zielgerichtet zu recherchieren, zu verarbeiten, zu bewerten und zu produzieren.

Das Projekt richtet sich an Klassen und Kurse der Jahrgangsstufen 9 bis 12 aller Schulformen. Es ist in 2011 regional begrenzt auf Teilgebiete der Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz. Ihre Bewerbung wird auf die Kompatibilität zu den definierten Gebieten überprüft.

Nachhaltiges Wachstum

Der Wettbewerb „Jugend recherchiert“ leistet einen Beitrag, das Bewusstsein der Schüler für die Relevanz des Themas „Zukunftsfähiger Luftverkehr“ weiter auszubilden und zu entwickeln.

Ziel des Projekts ist die Erarbeitung von Wettbewerbsbeiträgen zum Thema.

Die wachsenden Märkte der internationalen Luftverkehrswirtschaft tragen zu wirtschaftlichem Aufschwung, zu einer Vielzahl von Arbeitsplätzen und somit zu Wohlstand bei. Doch gehen mit einem wirtschaftlichen Wachstum auch immer verstärkt Umweltbelastungen einher, die z B. für den Klimawandel mitverantwortlich sind.

Nachhaltigkeitsrichtlinien, die eine Verknüpfung ökonomischer, ökologischer und sozialer Ziele verfolgen, sind daher für die Strategie eines zukunftsfähigen Luftverkehrs unumgänglich.

Mit der Auseinandersetzung des Themas erkennen die Schüler die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung unternehmerischer Aktivitäten, die kurzfristige Erfolge langfristigen Perspektiven gegenübergestellt.

Zudem soll das Projekt den Schülern Wert und Nutzen der Tageszeitung vermitteln und sie anleiten, die F.A.Z. und andere Quellen für die Themen-Recherche heranzuziehen und somit ihre methodisch-didaktische Themenkompetenz zu erweitern.

Strategien eines zukunftsfähigen Luftverkehrs

 „Jugend recherchiert“ ist nicht nur das Motto des Wettbewerbs, sondern auch zentraler Bestandteil der Aufgabe.

Die Arbeitsmöglichkeiten innerhalb der Projektphasen orientieren sich an „selbstständigem Lernen“ und „forschendem Lernen“ und binden die Nutzung zielgruppennaher motivierender Arbeitsformen wie Exkursionen, Interviews vor Ort, Archiv-Recherchen und ein breites Spektrum der Darstellung der Ergebnisse und ihrer Veröffentlichung.

Unter der Fragestellung „Welche Möglichkeiten gibt es, den Luftverkehr zukunftsfähig zu machen?“ soll das Thema unter ökonomischen, ökologischen, technischen und sozialen Aspekten bearbeitet werden.

Als Basis für die Bearbeitung des Themas kann die „Vier-Säulen-Strategie“ der Luftfahrt – technologischer Fortschritt, operative Maßnahmen, Verbesserung der Infrastruktur, ökonomische Instrumente – herangezogen werden.

Für die themenspezifische Projektarbeit werden als zentrale Unterrichtsmaterialien folgende Bestandteile genutzt: Schülerabo-Exemplare, das Nachrichtenportal FAZ.NET, das F.A.Z.-Archiv, Materialien der Fraport AG sowie projektbezogenes Unterrichtsmaterial vom unabhängigen medienpädagogischen Institut PROMEDIA.

Wettbewerbsbeiträge in drei Kategorien

Schüler können bei der medialen Umsetzung ihrer Ergebnisse zwischen folgenden Darstellungsformen wählen:

  1. Journalistischen Texten, wie z.B. Reportage, Interview, Bericht
  2. einer PowerPoint Präsentation
  3. einer selbst erstellten Website

Eingereicht werden können Einzel- oder Teambeiträge (max. Teamgröße: 4 Projektteilnehmer).

Zur Erstellung einer Website erhält jeder Teilnehmer die Möglichkeit, einen kostenlosen Webseiten-Baukasten des Anbieters Jimdo zu nutzen, mit dem auch Anfänger ohne Programmierkenntnisse ihre eigene Website erstellen können.

Unterrichtsmaterial

Gemeinsam bis Juni 2011

Der Zeitrahmen des Projekts erstreckt sich vom 1. Februar bis zum 1. Juli 2011.

Um das Projekt für alle Teilnehmer klar zu strukturieren, wird es in folgende Abschnitte aufgeteilt:

Februar 2011: Informationsseminar für die teilnehmenden Projektlehrer im Hause der F.A.Z. in Frankfurt.

Die Ihnen entstehenden Fahrtkosten für das Seminar übernehmen wir für Sie.

1. Februar 2011: Beginn der 22-wöchigen Zeitungslieferung an alle teilnehmenden Schüler.

1. Februar bis 31. März 2011: Informations-/Recherchephase

Inhaltliche Umsetzung des Themas mithilfe von

  • F.A.Z. Schülerabo-Exemplaren
  • Unterrichtsmaterial von PROMEDIA
  • Artikel auf FAZ.NET
  • Recherchen über das F.A.Z.-Archiv
  • Recherchemöglichkeiten bei der Fraport AG

1. April bis 22. Mai 2011: Produktionsphase

Die Schüler fassen ihre Ergebnisse zusammen. Sie gestalten ihre Beiträge in der von ihnen gewählten Form – Journalistischer Beitrag, PowerPoint Präsentation oder Website – und reichen die Arbeiten im Wettbewerbsbüro ein.

23. Mai bis Anfang Juni 2011: Juryarbeit

Die eingereichten Arbeiten werden von einer Fachjury bewertet und die Sieger ausgewählt.

Mitte Juni 2011: Abschlussveranstaltung mit Prämierung der Siegerteams bei der Fraport AG, Flughafen Frankfurt.

Mitmachen und attraktive Preise gewinnen

Die besten und innovativsten Wettbewerbsbeiträge in den drei definierten Kategorien werden mit attraktiven Geldpreisen ausgezeichnet:

Einzelbeiträge Print, Online, PowerPoint:

1. Platz: jeweils 750 €
2. Platz: jeweils 500 €

Gruppenbeiträge Print, Online, PowerPoint:

1. Platz: jeweils 1.200 €
2. Platz: jeweils    800 €

 

Zudem werden alle eingereichten Beiträge auf FAZSCHULE.NET veröffentlicht.

Von starken Partnern profitieren

Der Wettbewerb „Jugend recherchiert - Zukunftsfähiger Luftverkehr“ lebt von seinen starken Partnern, die alle Teilnehmer während der Projektlaufzeit bei ihrer Arbeit begleiten.

Fraport auf einen Blick

Die Fraport AG gehört international zu den führenden Konzernen im Airport-Business und betreibt mit dem Flughafen Frankfurt eines der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt.

Gemessen an den Passagierzahlen lag Frankfurt Airport in 2009 europaweit hinter London-Heathrow und Paris Charles de Gaulle auf Platz drei - im Fracht-Bereich auf Platz zwei der europäischen Flughäfen. In 2009 sind in Frankfurt rund 51 Millionen Passagiere gestartet, gelandet oder umgestiegen.

In den nächsten Jahren wird Fraport die Infrastruktur im Norden des Flughafens erweitern. Das Kapazitätsausbauprogramm der Fraport AG beinhaltet auch den Bau einer neuen Landebahn sowie eines dritten Terminals am Standort Frankfurt. Außerdem wird Fraport Maßnahmen zur Erschließung zusätzlicher Retailflächen und eine Erweiterung des Immobiliengeschäfts am Standort Frankfurt durchführen. Der Flughafen Frankfurt ist damit zentraler Verkehrsknotenpunkt für Flugzeug, Auto und Bahn und eine Airport City - eine Adresse für Mobilität, Freizeit und Immobilien.

Zum Fraport-Leistungsportfolio gehören sämtliche Services rund um den Flughafenbetrieb. Der Fraport-Konzern erwirtschaftete in 2009 bei 1,97 Milliarden Euro Umsatz ein Jahresergebnis von 157,3 Millionen Euro.

71.000 Beschäftigte bei insgesamt ca. 500 Firmen und Institutionen – knapp 18.500 (zum Jahresende 2009, inkl. Auszubildende und Freigestellte) bei der Fraport AG und ihren Töchtern und Beteiligungen vor Ort – machen den Frankfurter Flughafen zur größten Arbeitsstätte Deutschlands.

Mit Beteiligungen und Tochtergesellschaften ist die Fraport AG im In- und Ausland aktiv.

Nachhaltig handeln

Für die Fraport AG ist Nachhaltigkeit kein Modethema. Die Mobilität der Menschen sowie der Austausch von Gütern und Dienstleistungen nehmen weltweit zu – infolgedessen wächst ebenfalls das Luftverkehrsaufkommen. Dies hat einerseits positive Auswirkungen auf Wohlstand und Beschäftigung, bringt jedoch auch Belastungen für Mensch und Umwelt mit sich.

Nur wenn es gelingt, dieses Dilemma erfolgreich aufzulösen, kann die Zunahme des Verkehrs gesellschaftlich vertretbar, ökologisch machbar und wirtschaftlich werthaltig sein. Als Flughafenbetreiber ist sich die Fraport AG der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung bewusst, die die Gestaltung des Luftverkehrs hinsichtlich Emission und Ressourcenverbrauch sowie der Belastung durch Fluglärm mit sich bringt.

Aus diesem Grund hat die Fraport AG 2009 Nachhaltigkeit im Rahmen einer Fünf-Punkte-Strategie („Agenda 2015“) gleichberechtigt in die Ziele des Unternehmens aufgenommen. Diese Agenda definiert die Leitlinien des Unternehmens für die kommenden Jahre.

Im Zuge dessen wurde zu Beginn des Jahres 2010 der zentrale Unternehmensbereich "Nachhaltigkeitsmanagement" geschaffen, welcher die nachhaltigen Unternehmensaktivitäten bündelt und die Nachhaltigkeitsziele (z. B. im Klimaschutz) weiterentwickelt. Der Bereich ist direkt dem Vorstand zugeordnet. Nachhaltige Entwicklung ist bei Fraport eine zentrale Führungsaufgabe. Die im Unternehmen definierten nachhaltigen Standards werden durch ein eingeführtes Wertemanagement umgesetzt. Das Thema Nachhaltigkeit wird bei Fraport auf alle Unternehmensbereiche angewandt, so werden beispielsweise Themen wie nachhaltige Mitarbeiterförderung und -entwicklung oder die Reduzierung der Belastungen gegenüber Mensch und Umwelt priorisiert verfolgt.

Im Bewusstsein der gesellschaftlichen Verantwortung engagiert sich Fraport in Form von Stiftungen, Sponsoring und Spenden im sozialen Umfeld. Neben der Förderung junger Menschen stehen Kultur und Sport, sowie Naturschutz auf der Liste der unterstützten Bereiche.

 

Das medienpädagogische Institut PROMEDIA

Partner der F.A.Z. bei "Jugend recherchiert" ist das unabhängige medienpädagogische Institut PROMEDIA aus Alsdorf bei Aachen.

Die Medienpädagogen sind mit ihren kreativen Projekten seit mehr als 20 Jahren fester Bestandteil der deutschen Bildungslandschaft.

Die Fachleute planen, konzipieren und führen qualitativ hochwertige Schul- und Unterrichtsprojekte für alle Altersgruppen durch: Primarstufe, Sekundarstufe I und II sowie Auszubildende.

Zahlreiche Zeitungsverlage, Unternehmen und Lehrer engagieren sich aktiv im PROMEDIA-Bildungsnetzwerk. Alleine im Jahr 2009 waren es mehr als 70 Zeitungstitel, mehr als 60 Unternehmen, ca. 6.500 Lehrer und 150.000 Schüler.

Im Rahmen von „Jugend recherchiert“ steht das PROMEDIA-Team allen Interessierten und Teilnehmern im Projektbüro für Fragen rund um das Projekt zur Verfügung. Nutzen Sie bei Fragestellungen gerne die entsprechende Kontaktbox.

Projektbeiträge des Durchgangs

Ab sofort können Sie an dieser Stelle die Projektbeiträge des aktuellen Projektdurchgangs einsehen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Durchstöbern.

Ihr FAZSCHULE.NET Team