Jugend recherchiert 2014 - Die Relevanz der Biene
- Ankündigung
- Anmeldephase 15.07.2014 - 25.09.2014
- Projektphase 01.10.2014 - 31.03.2015
- Beendet 31.03.2015
Der medienpädagogischen Wettbewerb Jugend recherchiert hat sich in der Wettbewerbsrunde 2014/2015 dem Thema „Die Relevanz der Biene – Regionale Wirkung und globaler Stellenwert“ angenommen. Für den Wettbewerb können sich Lehrer der Klassenstufen 9 bis 13 mit ihren Klassen, Kursen oder Projektgruppen anmelden. Über den sechsmonatigen Projektzeitraum vom 1. Oktober 2014 bis 31. März 2015 erarbeiten die Schüler eigenständig journalistische Text- oder Kreativbeiträge, die sie bis zum Einsendeschluss am 31. März 2015 einreichen. Innerhalb der Projektlaufzeit bekommt jeder teilnehmende Lehrer und Schüler zudem die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung als Grundlage für die Recherchen zugesandt.
Das Thema der diesjährigen Wettbewerbsrunde ist vor allem aufgrund seiner Vielschichtigkeit für die eigenständige Recherche der Jugendlichen geeignet: Sie können sich je nach Interessensgebiet einen Aspekt rund um das Thema Bienen heraussuchen und im Detail beleuchten. Im derzeitigen medialen Fokus liegt das massenhafte Bienensterben, da ohne die Bestäubungsarbeit der Biene ein starker Rückgang der Artenvielfalt bei Pflanzen, Ernteausfälle und wirtschaftliche Schäden zu befürchten sind. Wissenschaftler gehen den Ursachen auf den Grund und zahlreiche Institutionen und Initiativen versuchen, dem Bienensterben entgegenzuwirken. Das Thema bietet den Schülern dementsprechend zahlreiche Anknüpfungspunkte für ihren eigenen journalistischen Beitrag.
Darüber hinaus sind auch Themenaspekte wie eine am Bienenflug orientierte Technik, der Bienenstock als Superorganismus oder der medizinische Nutzen von Bienenprodukten interessant für die journalistischen Recherchen der Schüler. Das zu Beginn der Projektphase erscheinende, wettbewerbsbegleitende Unterrichtsmaterial für Pädagogen zeigt verschiedene thematische Aspekte auf, gibt Anregungen für die Recherche zum Thema und führt Links und Anlaufstellungen für die eigenständige Arbeit der Schüler auf.
Jugend recherchiert ist gespannt auf die journalistischen und kreativen Beiträge der Schüler!
Unterstützt wird Jugend recherchiert 2014 vom ProjektpartnerFraport AG und von capito – Agentur für Bildungskommunikation GmbH.
Als medienpädagogischer Jugendwettbewerb leistet Jugend recherchiert einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz von Schülern. Zudem dient der Wettbewerb der Vermittlung von Wissensinhalten zu aktuell bedeutenden Themen – in dieser Runde zu dem Thema „Die Relevanz der Biene“. Lehrer der Fächer Deutsch und Politik bzw. Sozialkunde sowie von naturwissenschaftlichen Fächern können die Teilnahme am Wettbewerb zur Vermittlung wichtiger in den Lehr- und Bildungsplänen vorgesehener Unterrichtsinhalte und Kompetenzen nutzen. Auch für andere Fächer wie Ethik und Wirtschaft bieten sich Anknüpfungspunkte an die Unterrichtsziele und -themen. Jugend recherchiert bietet sich zudem für die fächerverbindende Projektarbeit an.
Welche Kompetenzen werden gefördert?
Die Schüler …
… erschließen komplexe Textbeiträge aus der Medienberichterstattung sowie wissenschaftliche Fachbeiträge und der Berichterstattung der F.A.Z.
… setzen sich tiefgehend und analytisch mit dem Thema „Die Relevanz der Biene“ auseinander und erwerben dabei Kenntnisse zu naturwissenschaftlichen Inhalten sowie zu Inhalten der Politik, Landwirtschaft und Sozialkunde.
… entwickeln eine eigene Herangehensweise an das Thema.
… gehen kritisch und reflektiert mit verschiedenen Quellen um.
… recherchieren, verarbeiten und produzieren Informationen eigenständig.
… präsentieren Untersuchungsergebnisse situations- und adressatengerecht mithilfe von Medien.
Gemäß dem Motto Jugend recherchiert geht es bei dem Wettbewerb um die eigenständige Entwicklung eines Wettbewerbsbeitrags auf der Basis fundierter Hintergrundrecherche.
In der Wettbewerbsrunde 2014/2015 sind die für das Projekt angemeldeten Schüler der Klassen 9 bis 13 dazu aufgerufen, sich tiefgründig mit dem Thema „Die Relevanz der Biene – Regionale Wirkung und globaler Stellenwert“ auseinanderzusetzen. Dabei können sie sich ganz unterschiedlichen Aspekten des Themas widmen sowie verschiedene Formate für ihre Beiträge wählen. Wettbewerbsbeiträge können in den zwei Kategorien „Text“ und „Kreativ“ eingereicht werden. Bei allen Beiträgen muss der Rechercheweg (zumindest formlos) durch Quellenangaben sichtbar gemacht werden. Die Einsendungen können sowohl in Einzel- als auch in Teamarbeit entstehen. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31. März 2015.
Kategorie „Text“
In dieser Kategorie werden journalistische Beiträge bewertet, deren Schwerpunkt auf der textlichen Verarbeitung des Themas liegt. Die Texte können in unterschiedlicher Form präsentiert werden – die Schüler können sowohl Zeitungsartikel für Print oder Online als auch eine Website, einen Blog, eine Power-Point-Präsentation oder einen Hörbeitrag erstellen. Ganz gleich ob Reportage, Interview oder Kommentar – alle journalistischen Darstellungsformen sind möglich. Für die Textlänge gibt es keine festen Vorgaben. Die Schüler sollten sich aber an der Länge üblicher Zeitungsartikel und Reportagen orientieren bzw. eine der Darstellungsform entsprechende Länge wählen.
Kategorie „Kreativ“
In dieser Kategorie werden journalistische Beiträge bewertet, für die Ihre Schüler eine kreative Herangehensweise an das Wettbewerbsthema gewählt haben. Eingereicht werden können zum Beispiel Fotoreportagen, Websites, Power-Point-Präsentationen, Hörspiele, Videos und andere Beiträge, deren Schwerpunkt auf der visuellen, auditiven oder audiovisuellen Vermittlung des Themas liegt. Der Fokus liegt hierbei auf dem kreativen Ansatz.
Hinweis: Einige der aufgeführten Formate wie z. B. Websites, Power-Point Präsentationen oder Hörbeiträge können je nach Schwerpunkt in der Kategorie „Text“ oder der Kategorie „Kreativ“ eingereicht werden. Beiträge mit inhaltlichem, textlichem Schwerpunkt gehören in die Kategorie „Text“, Beiträge mit kreativem Schwerpunkt (visuell, auditiv oder audiovisuell) in die Kategorie „Kreativ“. Die Entscheidung für eine der beiden Kategorien liegt beim Urheber des Beitrags.
Tipp: Websites oder Blogs lassen sich einfach und kostenfrei über de.wordpress.com oder de.jimdo.com erstellen. Für Bild- und Audiomaterial sind die Rechte zur Veröffentlichung zu beachten und ggf. Rechteinhaber anzugeben.
Teilnahme
Eine Anmeldung für die Teilnahme ist bis zum 7. September 2014 erforderlich. Es können Wettbewerbsbeiträge von angemeldeten Schülern der Klassen 9 bis 13 eingereicht werden, entweder als Einzel- oder auch als Gruppenarbeiten. Die Beiträge können per Post oder E-Mail an die unten aufgeführte Adresse geschickt werden.
Einreichung per Post an:
„Jugend recherchiert“ c/o capito
Boxhagener Straße 76–78
10245 Berlin
Einreichung per E-Mail an:
jugendrecherchiert@capito.de
Allen Beiträge muss ein Beitragsformular beigefügt werden, welches jeder zur Teilnahme angemeldete Lehrer zu Beginn der Projektphase erhält.
Unterrichtsmaterial
Anmeldung
Für die Teilnahme am Projekt können sich Lehrer mit ihren Klassen, Kursen oder Projektgruppen bis zum 14. September 2014 anmelden.
Einführungsveranstaltung für Pädagogen
Für alle teilnehmenden und interessierten Lehrer findet zum Projektauftakt am 29. September 2014 ein Informationsseminar in Frankfurt statt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Fahrtkosten werden selbstverständlich übernommen.
Projektablauf
Jugend recherchiert 2014 umfasst eine sechsmonatige Projektphase vom 1. Oktober 2014 bis zum 31. März 2015.
Beginnend mit dem 1. Oktober 2014 bekommt jeder teilnehmende Schüler und Lehrer die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über den gesamten Zeitraum der Projektphase als Recherchegrundlage nach Hause zugesandt.
Es wird empfohlen, die Projektphase in drei jeweils zweimonatige Phasen zu untergliedern:
- Die Informationsphase dient der tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem Thema „Die Relevanz der Biene“ anhand von Artikeln aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, anhand des von capito erstellten Unterrichtsmaterial zum Wettbewerb sowie über die Nutzung von FAZ.NET und des F.A.Z.-Archivs. Hinweis: Das F.A.Z.-Archiv kann lediglich mit einer statischen IP durch die Schule abgerufen werden.
- Auch beim Wettbewerbspartner Fraport AG und dem von Fraport unterstützten Forschungsprojekt zum Bienenmonitoring am Frankfurter Flughafen sowie beim Projekt „Frankfurt summt“ können Informationen zum Thema gesammelt werden.
-
Mit der Recherchephase beginnt die Themenfindung für einen eigenen journalistischen Beitrag zum Thema. Die Schüler suchen sich einen für sie interessanten Aspekt des Oberthemas heraus und stellen Überlegungen zum Format ihres Beitrages sowie zur journalistischen Darstellungsform an. Hierbei kann Ihnen das Material „Zeitungen im Unterricht“ der Stiftung Lesen helfen. Am Ende der Recherchephase bietet es sich an, ein lockeres Kolloquium abzuhalten, in dem sich Ihre Schüler gegenseitig ihre Rechercheergebnisse und Konzepte für einen eigenen Beitrag vorstellen und sich Anregungen der anderen einholen können.
- In der Produktionsphase fertigen die Schüler anhand ihrer Recherchen selbstständig einen Wettbewerbsbeitrag für eine der zwei Kategorien „Text“ und „Kreativ“ an. Den Beitrag reichen sie zusammen mit dem Beitragsformular spätestens bis zum 31. März 2015 ein. Wichtig ist, dass sie durch die formlose Angabe von Quellen ihren Rechercheweg offenlegen.
Im Zeitraum vom 1. bis 15. April 2015 findet in einem zweistufigen Verfahren die Jurierung der Wettbewerbsbeiträge statt. Ende April 2015 werden die Sieger von Jugend recherchiert 2014 bei der Abschlussveranstaltung bei der Fraport AG prämiert.
In beiden Kategorien werden sowohl Einzel- als auch Teambeiträge prämiert.
Einzelbeiträge „Text“ und „Kreativ“:
1. Platz: jeweils 400 €
2. Platz: jeweils 250 €
Teambeiträge „Text“ und „Kreativ“:
1. Platz: jeweils 750 €
2. Platz: jeweils 500 €
Die Sieger in den Kategorien „Text“ und „Kreativ“ werden bei der feierlichen Abschlussveranstaltung Ende April 2015 ausgezeichnet. Die Gewinnerbeiträge werden zudem auf FAZSCHULE.NET veröffentlicht.
Wie bewertet die Jury?
Die Jurierung der Beiträge erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Dabei werden die Beiträge unter folgenden Gesichtspunkten von der Vor- und Hauptjury bewertet:
- Greift der Beitrag das Wettbewerbsthema „Die Relevanz der Biene – Regionale Wirkung und globaler Stellenwert“ auf?
- Wird eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich?
- Ist der Verfasser bei der Recherche gründlich vorgegangen? Wurden Quellen nachgewiesen und deutlich gemacht?
- Liefert der Beitrag neue Erkenntnisse, eine eigene Perspektive oder eine eigene Bewertung/Analyse des Themas?
- Wird der Beitrag in einem passenden Format zur Darstellung des Themas präsentiert?
- Wurde eine für das Thema geeignete journalistische Darstellungsform gewählt und entsprechend ihrer Möglichkeiten eingesetzt?
- Sind vorhandene Texte stilistisch ansprechend und verständlich geschrieben? Sind vorhandene visuelle Elemente anschaulich und aussagekräftig? Sind vorhandene auditive Elemente ansprechend und verständlich umgesetzt?
- Wurde ein dem Format und der Darstellungsform entsprechender Umfang des Beitrages gewählt?
- Sind die Inhalte und deren Umsetzung altersgemäß?
Zur Umsetzung des Wettbewerbs arbeitet die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit den Partnern Fraport AG und capito – Agentur für Bildungskommunikation GmbH zusammen.
Fraport AG
Die Fraport AG ist eines der führenden Unternehmen im internationalen Luftverkehr mit Sitz am Frankfurter Flughafen. Über Beteiligungen und Tochtergesellschaften ist sie auf vier Kontinenten aktiv. Mit dem Flughafen Frankfurt (FRA) betreibt die Fraport AG eines der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt (2013: mehr als 58 Millionen Passagiere). 78.000 Beschäftigte von ca. 500 Firmen und Institutionen machen den Flughafen Frankfurt überdies zur größten lokalen Arbeitsstätte Deutschlands.
Die Mobilität der Menschen sowie der Austausch von Gütern und Dienstleistungen nehmen weltweit zu. Infolgedessen wächst das Luftverkehrsaufkommen. Dies hat positive Auswirkungen auf Wohlstand und Beschäftigung, bringt jedoch auch Belastungen für Mensch und Umwelt mit sich. Nur wenn es gelingt, diesen Konflikt erfolgreich aufzulösen, kann die Zunahme des Verkehrs gesellschaftlich vertretbar, ökologisch machbar und wirtschaftlich werthaltig sein.
Als Flughafenbetreiber ist sich die Fraport AG der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung bewusst, die die Gestaltung des Luftverkehrs hinsichtlich Emission und Ressourcenverbrauch sowie der Belastung durch Fluglärm mit sich bringt. Aus diesem Grund hat die Fraport AG 2009 Nachhaltigkeit im Rahmen einer Fünf-Punkte-Strategie („Agenda 2015“) gleichberechtigt in die Ziele des Unternehmens aufgenommen. Diese Agenda definiert die Leitlinien des Unternehmens für die kommenden Jahre.
Gesellschaftliches Engagement der Fraport AG
Das Projekt Jugend recherchiert ist eines von über 800 Projekten, die die Fraport AG mit dem Umweltfonds seit 1997 mit knapp 34 Millionen Euro unterstützt hat. Die Entwicklung der Region durch den Umweltfonds ist neben dem Sportsponsoring, der Kulturförderung und der Unterstützung vieler kleiner Vereine und Initiativen bereits seit vielen Jahren gute Tradition des Unternehmens. Im Dezember 2012 hat die Fraport AG den Umweltfonds für die nächsten vier Jahre um weitere sechs Millionen Euro aufgestockt und zeigt dadurch, dass freiwilliges Engagement für die Region ein fester Bestandteil der gesellschaftlichen Verantwortung des Unternehmens ist.
capito – Agentur für Bildungskommunikation GmbH
Unter dem Motto „Wissen vermitteln, Kinder und Jugendliche begeistern“ erstellt capito seit 2008 Bildungsmaterialien für Pädagogen sowie Kinder und Jugendliche von der Kita bis zur Sekundarstufe II. Unter Bildungskommunikation versteht capito von der Wirtschaft, der Regierung oder Nichtregierungsorganisationen initiierte Projekte, über die bildungsrelevante Themen vermittelt werden.
Qualitativ hochwertige Bildungsprojekte
Um die Qualität der von capito erstellten Materialien zu garantieren, sorgt ein Pädagogischer Beirat für eine qualitativ hochwertige, pädagogisch sinnvolle und zielgruppengerechte Umsetzung der Schulprojekte. Zudem veröffentlichte capito 2013 einen Kriterienkatalog zur Qualitätssicherung für Bildungsprojekte. Ziel aller von capito erstellten Materialien ist es, diesen hohen Ansprüchen an Qualität, Transparenz und Objektivität zu genügen und gleichzeitig die Schüler und Pädagogen für aktuellen und relevante Themen zu begeistern.
An dieser Stelle werden die prämierten Beiträge in den Kategorien „Text“ und „Kreativ“ nach der Abschlussveranstaltung veröffentlicht.
Hier können Sie und Ihre Schüler sich unter dem Reiter „Projektbeiträge“ von den Gewinnern der letzten Runde von Jugend recherchiert zum Thema „Biodiversität“ inspirieren lassen.