Unsere 180-Grad-Wende

Hoffentlich keine Viren aus der Klinik

Donnerstag, 26. März. Morgens Videoanrufe in zwei Fächern. Da unserer Schule nicht ganz auf dem neusten technischen Stand ist, war die Situation total ungewohnt. Unsere Französischlehrerin ruft uns zusammen an. Sie prüft, ob wir auf dem Leistungsstand sind, den wir diese Woche hätten erreichen sollen. Sehe den Link zum Skype-Videoanruf für Englisch, lade das runter, erstelle hektisch den Account auf der App in der Angst, dass alle auf mich warten. Aber ich war tatsächlich die Erste, die dem Anruf beitrat.

Ich mache mir wegen des Coronavirus eigentlich keine Sorgen, da ich ja 14 Tage nicht rausgegangen bin, außer in den Garten. Dann fällt mir wieder ein, wie hoch meine Infektionsgefahr trotzdem ist, da meine Eltern Ärzte sind und aus ihrer Praxis Viren ins Haus bringen könnten. Mein Bruder macht eine Famulatur an der Uniklinik, seine Münchener Freundin, die gerade bei uns wohnt, ein Praktikum in der Caritasklinik. Wir hoffen alle, dass wir die Zeit heil überstehen. Als abrundendes Highlight haben wir wie jeden Abend "Germany's Next Topmodel" geschaut.

 

Erster Spieleabend nach Jahren

Keine Schule bis nach den Osterferien. Ein mulmiges Gefühl macht sich in mir breit, mischt sich ein wenig mit Freude. Mindestens sechs Wochen ausschlafen! Der letzte Schultag. Die Abiturienten sind durch den Wind: keine Mottowoche, keine weitere Abivorbereitung mit Lehrern. Schnell wird eine Musikbox besorgt. Als ich das Schulgelände verlasse, rieche ich Alkohol und Erbrochenes. Das wird eine komische Zeit. Samstag, 14. März. Ich nehme eine Fahrstunde, gehe mit einer Freundin ins Fitnessstudio. Wir laufen zweieinhalb Stunden nach Hause, das Wetter ist so schön. Am Abend findet sich meine Familie tatsächlich zusammen, isst gemeinsam, Spieleabend und gemeinsames Fernsehschauen folgen. Das haben wir schon Jahre nicht mehr gemacht. Ab Montag kommen Arbeitsaufträge. Viele. Zu viele. Nach dem Abarbeiten habe ich keine Lust mehr. Ich spiele Videospiele mit meinem Bruder. Bin einfach eingeschlafen; hab mich nicht umgezogen. Schnell schicke ich am nächsten Morgen die Chemie-Aufgaben ab, die um elf Uhr fällig sind. Den Rest des Tages verbringe ich mit Schullektüren und helfe im Garten. Mittwoch: Chemie, Deutsch. Spanisch. Mir klappt die Kinnlade runter. Das kann doch nicht sein Ernst sein? Sechs Stunden sitze ich nur an Spanisch.

Abends eine Sprachnachricht von einem Freund in der Stufengruppe. Er ist offensichtlich betrunken, faselt von "spread love". Dann eine rassistische Bemerkung. Ich konfrontiere ihn. Er sieht ein, dass das nicht in Ordnung war. Noch ein rassistischer Kommentar von einer anderen Person. Mir platzt der Kragen. Ich stelle den Jungen zur Rede. Er möchte den Vorfall "sachlich" im privaten Chat klären. Er will partout nicht einsehen, dass er rassistisch sein kann, obwohl er Nachbarn aus Syrien hat. Drehen jetzt doch noch alle durch?

 

Kafka und Picknick an der Saar

Um 14 Uhr habe ich einen Videoanruf mit zwei Mitschülerinnen für das Videoclip-Projekt zu Kafka. Wir sprechen zwei Stunden, arbeiten noch an der Optimierung des Skripts. Am nächsten Tag Hunderte Nachrichten in der Stufengruppe. Ein Lehrer macht um 9 Uhr eine Videokonferenz. Die eine Hälfte der Schüler schläft noch, die anderen verstehen nicht so ganz, dass sie einfach nur auf den Einladungs-Link drücken müssen, um in den Anruf zu kommen. Vielleicht wollen sie es auch nicht verstehen. Ich stelle die Gruppe stumm, zieh mich um.

Nach einem ereignislosen Tag voller Schulaufgaben trudelt abends die Nachricht ein: Ausgangsbeschränkung für mindestens 14 Tage. Überraschen tut mich das nicht. Die Menschen kriegen es sonst nicht anders gepeilt. Sehe die ganze Zeit die tollen Storys auf Instagram und Snapchat, bei denen sie mit ihren Freunden auf der Wiese neben der Saar picknicken. Ich nehme die Einladung meines Vaters, einkaufen zu fahren, gerne an. Freue mich, mal endlich wieder aus dem Haus zu kommen. Seltsam ist das: Im Supermarkt waren wir zwölf Personen. Noch ein Foto im menschen- und nudelleeren Gang gemacht. Zu Hause per Video telefoniert. Sogar Oma bekommt es dann doch irgendwie hin. Als ich meinem Vater zuhöre, wie er ihr versucht zu sagen, wie sie das Handy halten soll, zweifele ich daran, dass sie wirklich älter ist als er.

Nehme mir vor, heute so richtig effizient zu arbeiten, so viel wie möglich abzuhaken. Das schaffe ich bis 14 Uhr. Dann bricht das Internet im Dorf zusammen. Ich verzweifle. Erst um zwei Uhr nachts geht es wieder. Am nächsten Morgen soll ich meinem Bruder bei irgendeinem Trickshot für seinen Basketballverein helfen. Das Ganze wird unter dem Hashtag #GibCoronaEinenKorb veröffentlicht. Hunderte Würfe und Aufnahmen später ist es so weit: Das Video ist im Kasten. Ich bin durchgefroren. Mein Bruder ist glücklich.

 

Rede mir "nur" eine Erkältung ein

Meine Routine, die ich mir für die Krise überlegt habe, halte ich wieder nicht ein. Setze mich ohne große Motivation an meine Aufgaben, höre nach 30 Minuten wieder auf. Mache mir Gedanken, dass ich krank bin, rede mir ein, dass es nur eine Erkältung ist. 30-minütige Lernsession für Französisch. Halte Mittagsschlaf. Während ich mich als Sushimeister versuche, backt meine Schwester einen Kuchen. Bin frustriert über die Menge der Aufgaben. Wollte alle Aufgabenpakete von jedem Lehrer ausdrucken. Habe den Zeitaufwand unterschätzt. Mache einen Spaziergang, um der Lernphase zu entfliehen. Arbeite weiter. Wochenende. Gehe joggen, um meine Ausdauer für meinen Sport-Leistungskurs zu verbessern. Dafür muss ich einen 3000-Meter-Lauf in etwa 12 Minuten absolvieren. Setze mich auf meine neue Liege und lese "Sehr blaue Augen" für den Deutschkurs, bin total versunken. Setze mich an Chemie. Habe die Aufgaben nach einer Stunde verstanden. Trage ein Fitnessgerät in mein Zimmer. 17 Uhr, setze mich an meine Playstation, entspanne mich. Werde von Freunden aus Hannover über Facetime angerufen. 22 Uhr. Feierabend.

 

Großvater aus dem Heim geholt

Meine Mutter und ich kaufen gegrilltes Hühnchen, wie jeden Freitag. Wer weiß, ob das nächste Woche noch möglich sein wird. Rufe in meiner Tanzschule an, der Unterricht entfällt. Wir machen Hamsterkäufe, aus Angst, die Geschäfte werden bald schließen. Es ist kaum noch Mehl, Brot, Dosengemüse da. Anruf meiner Stiefgroßmutter: Mein Großvater solle, wegen des Risikos, angesteckt zu werden, schleunigst aus dem Altenheim nach Hause gebracht werden. Mein Stiefvater widerspricht. Streit. Er holt seinen Vater schließlich doch ab. Meine Stiefgroßmutter kann ihren Mann alleine nicht auf die Toilette bringen; Hilferuf. Die ganze Familie versammelt sich, um zu helfen. Ich gehe Döner kaufen. Der Eigentümer ist am Boden zerstört, weil keine Kundschaft da ist. Alle meine Nachhilfeschüler haben abgesagt. Einer will es über Skype versuchen. Wir gehen einkaufen; machen Bilder von leeren Regalen. Verwandte in Russland bemitleiden uns mit Blick auf diese Bilder. Habe einen Arzttermin. Das Wartezimmer ist leer. Mutter, eine Lehrerin, möchte Erklärvideo für ihre Schüler machen. Ich filme. Speicher aller Handys am Limit. Idee: Erstellen eines privaten Youtube Kanals, hochladen, Link an die Schüler schicken - es klappt. Geburtstag meiner Mutter, keine Gäste erlaubt. Keine Geschenke. Gespräch mit einer Tante aus Israel, Großtante aus den Vereinigten Staaten und Bekannten aus Tschechien. Wieder Termin beim Arzt. Arzthelferinnen verschieben Termine auf Mai. Spaziergang im Wald am Eschberg. Ich sehe das erste Mal im Leben Rehe in echt und ganz nah. Hustender Mann kommt entgegen, schaut uns an und sagt: keine Sorge, nur verschluckt.

 

Coronavirus macht mich pleite

Montag. Bis um 3 Uhr wach bleiben, aber um 10 Uhr schon aufstehen müssen. Warum? Weil mein Politiklehrer gerne früh aufsteht: "In der Schulzeit wärt ihr schon längst wach." Meine Frage lautet: Schulzeit?

Einkaufen gehen wird plötzlich seltsam. Wache: "Der Markt ist zu voll, Sie müssen draußen warten." Alter Herr: "Warum darf ich nicht rein?" Wache, genervt: "Der Markt ist zu voll!" Alter Herr: "Ich muss jetzt aber einkaufen." Ich verdrehe meine Augen, wünschte, ich hätte auch Hamsterkäufe getätigt, dann hätte ich dort nicht stehen müssen. Disney+, neue Netflix/Amazon-Prime-Mischung runtergeladen, gekauft, um die guten alten Kinderserien zu schauen. Urban Outfitters, Pull and Bear gekauft, fünf neue Sachen bestellt, neue Haarprodukte bestellt, noch mehr bestellt. Fazit: Coronavirus macht mich pleite. Auf meinem Computer drei Fenster geöffnet: Netflix, Amazon Prime, Youtube.

Leicht kratzender Hals, verstopfte Nase. Folge: Mischung aus Paranoia und ständiger Selbstversicherung, dass es bestimmt nur eine Erkältung oder der unentdeckte Heuschnupfen ist. Vor zwei Wochen war noch Schule. Ich denke nach: Inkubationszeit zwei Wochen. Daraus folgt: fünf Tassen Tee am Tag und ein Erkältungsbad.

 

Die falschen Leute tragen Masken

Dienstag 17. März. Heute war der erste Tag des Fernunterrichts. Ging später zu meinem Orthopäden: viel weniger Patienten dort als sonst, kam direkt in einen Untersuchungsraum, musste nicht warten. Hörte ein Telefonat meines Arztes, der darüber sprach, dass es nicht mehr genug Masken gibt, weil Leute sie tragen, die sie nicht brauchen.

Mit meinem Vater über seine Theorie gesprochen, dass die Schule womöglich bis zu den Sommerferien geschlossen bleibt. Das glaube ich nicht. Er meint, wir müssen mehr auf unsere Hygiene achten. Meine Mutter meint, sie würde sich nicht einsperren lassen und nichts anders machen als sonst. Gestern musste meine Nachhilfe schließen. Niemand redet mehr über ein anderes Thema. Corona ist der Hauptbestandteil der Gespräche geworden. Unser Leben macht eine 180-Grad-Wende.

 

Vermisse die Schule

Habe Glück, da mein Papa von zu Hause arbeiten kann und ich nicht allzu viel im Haushalt helfen muss. Bin über die vielen Schulaufgaben schockiert, weiß gar nicht, mit was ich anfangen soll. Immer häufiger muss ich an meine Freunde denken und wie sehr ich sie gerade vermisse. Es fühlt sich komisch an, nicht mehr raus zu dürfen und nicht mehr in die Schule zu gehen. Zum Glück habe ich zwei Katzen und einen Hund, die mich ablenken. Habe einen Plan erstellt, was ich wann genau mache. Der hilft mir ungemein. Am Abend spielen wir mein Lieblingsspiel Monopoly, danach setze ich mich an meine Kunstcollage. Sehe auf Whatsapp, dass ich nicht die Einzige bin, die überfordert ist. Am Anfang habe ich mich gefreut und gedacht, dass die nächsten Wochen total entspannt werden. Jetzt ist mir bewusst, dass das Gegenteil der Fall ist. Ich vermisse die Schule, bin total überfordert mit den ganzen Aufgaben. Mein Verhältnis zu meiner Schwester wird angespannter, da auch sie total gestresst ist. Der Gedanke, nicht durch Geschäfte gehen zu können oder sich mit Freunden zu treffen, fühlt sich merkwürdig an. Hätte nie für möglich gehalten, dass ich das Fitnessstudio einmal vermissen würde. Wahnsinnig erschreckend finde ich, wie schnell die Zahl der Infizierten steigt. Das ist total beängstigend.

 

Ich musste mal wieder raus

Habe Dinge getan, die ich sonst selten mache, wie aufzuräumen. Später ging ich mit drei Freunden raus. Vielleicht nicht die beste Entscheidung momentan, aber ich musste auch mal wieder raus. Im Bus durfte man nur noch hinten einsteigen. Es konnte also sozusagen jeder, ohne zu bezahlen, Bus fahren. Was verdient dann die Busgesellschaft? Nichts. Schaue aus dem Fenster, sehe so wenig Menschen wie noch nie. Meine Freunde reden nur noch über das Virus. Schaute mir mit meiner Mutter die Rede unserer Bundeskanzlerin an. Was sie sagte, wusste schon jeder hier: Händewaschen, Kontakt vermeiden, wir überstehen das. Wir haben vielleicht das beste Gesundheitssystem der Welt.

 

Was Gottes Plan ist

Heute war ich im Rossmann einkaufen, sah Verkäuferinnen mit Handschuhen. Im Real gibt es eine Absperrung zwischen Käufer und Verkäufer. Werden wir irgendwann überhaupt keinen Kontakt mehr zu anderen haben? Es sind sowieso schon alle Menschen kalt und egoistisch. Wie wird es nach dieser Krise sein? Ich weiß nicht, was Gottes Plan ist, aber er wird wohl kaum wollen, dass die Menschheit noch herzloser wird. Ich habe gelesen, dass wir in den nächsten zwei bis drei Monaten zehn Millionen Infizierte haben werden. Das ist ein Achtel unserer Bevölkerung. Wir verlieren geliebte Menschen, und alles, was uns interessiert, sind Klopapier und Nudeln? Wie kann eine Gemeinschaft nur so kalt sein? Es gibt Menschen, die haben nicht das Geld zum Bunkern. Die stehen jetzt da und sehen nur leere Regale. Man muss auch in schlechten Zeiten teilen können. Dieses Virus bringt zum Vorschein, wie wir wirklich sind. Was sich zeigt, ist ziemlich enttäuschend.

 

Vier Meter Abstand zu Oma

Habe mit Mathe angefangen, ein bisschen Geschichte und huch. . . da waren auch schon vier Stunden vorbei. Werde jetzt das nächste Zimmer entrümpeln, weil meine Mutter es anscheinend mit ihren übermotivierten Vorsätzen ernst meint, das ganze Haus zu entrümpeln. Samstag. Wie zu erwarten, gab es heute den ersten Streit im Haus. Ich wurde fertig mit Chemie. Das Wetter ist gut, wir arbeiten im Garten. Glaub, hier war's noch nie so aufgeräumt. Heute hab ich mich auf die andere Straßenseite meiner Oma gesetzt, und wir haben aus vier Meter Entfernung Karten gespielt. Da konnte sie mir mal zur Abwechslung nicht in die Karten schauen. . . Habe angefangen, mir Organisationen in Vietnam anzuschauen, weil ich dort so gerne nach dem Abi hingehen würde.

 

Langeweile überwinden

Draußen ist es ganz still. Nur das Gezwitscher von Vögeln, kein Autolärm. Schreibe mit meinen Freunden und erfahre, wie die Lage in Frankreich ist. Hoffe, dass es uns nicht auch so schlimm trifft. Schaue mir einen witzigen Film an, um die Langeweile zu überwinden. Schreibe mit Freunden. Es scheint allen gutzugehen. Rede mit meiner Familie. Spiele und rede mit meinen Freunden. Sie haben keine Ahnung, was sie den ganzen Tag machen sollen. Außerdem machen sie sich Sorgen über eine Ausgangssperre für alle.

 

Die Situation ist schrecklich

In der Videokonferenz mit meinem Französischkurs haben wir über die Situation geredet, natürlich auf Französisch. Bin zum Sportplatz, für meinen Leistungskurs üben. Aufgaben gemacht. Ich finde diese Situation schrecklich. Habe weit mehr für die Schule zu tun als sonst. Lehrer benutzen viele Vorgehensweisen, um den Stoff zu vermitteln. Das ist verwirrend. Man braucht viel Zeit, um sich in einem Online-Lernforum zurechtzufinden. Die Aussage "Corona-Ferien" stimmt absolut gar nicht.

Meine Freundin wohnt in Frankreich, sie darf die Grenzen nicht überqueren. Obwohl ich die Maßnahmen gut finde und ich mir das Gleiche für Deutschland wünsche, ist es nicht immer ganz einfach. Meine Fahrschule wurde geschlossen. Handball-Training ist gestrichen. Bald habe ich Geburtstag, den werde ich wohl allein verbringen.

 

Wir machen den Haushalt

Französisch, Politik und Deutsch stehen heute auf dem Programm. Da meine Eltern durch ihre Selbständigkeit jetzt mehr arbeiten müssen, schmeißen meine Schwester und ich den Haushalt. Hätte mir jemand vor zwei Wochen gesagt, dass ich einmal so viel Spaß am Putzen haben könnte, hätte ich ihn ausgelacht. Die Beziehung zu meiner 12-jährigen Schwester wird auf eine harte Probe gestellt. Anders als sonst streiten wir oft. Auch sie langweilt sich, aber kann sie mich nicht mal für eine halbe Stunde in Ruhe lassen? Heute hatte der Dorfbäcker um 10 Uhr nur noch ein einziges Brot da, das sah nicht gerade lecker aus.

Meine Freunde und meine Familie fehlen mir sehr. Und ich freue mich, wenn wieder Normalität einkehrt.

Ein Projektbeitrag von: ,
Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH - Schülerinnen und Schüler

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