Na, alles koscher?! – Jüdisches Leben damals und heute - 2023
- Ankündigung
- Anmeldephase 01.02.2023 - 18.06.2023
- Projektphase 01.03.2023 - 18.06.2023
- Beendet 18.06.2023
Die Joseph-Gruppe e.V., bestehend aus fünf ehemaligen Klassenkameraden und -kameradinnen, hat einen außergewöhnlichen und unterstützenswerten Preis ins Leben gerufen, den wir als Team von fazschule.net auch über unsere Kanäle bekannt machen möchten. Wir laden Sie, liebe Lehrerinnen und Lehrer, dazu ein, zahlreich und stetig teilzunehmen.
Weitere Informationen finden Sie auch unter: http://rolfjosephpreis.de/
Der Rolf-Joseph-Preis wird unter dem Titel „Na, alles koscher?! – Jüdisches Leben damals und heute“ in 2023 bereits zum 10. Mal als Wettbewerb ausgerufen. In Zusammenarbeit mit der „Jugend schreibt“-Seite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung prämiert die Joseph-Gruppe e.V. mit dem Rolf-Joseph-Preis die besten Einsendungen zum Thema „Jüdisches Leben damals und heute“.
Was bedeutet eigentlich koscher – gibt es nur koschere Lebensmittel oder gehört vielleicht noch viel mehr dazu? Was heißt es eigentlich genau, jüdisch zu sein? Oder kann man das gar nicht so pauschal sagen? Ändert sich etwas, wenn es bald keine Zeitzeugen des Holocaust mehr gibt?
Wir laden Sie ein, bis zum 18. Juni 2023 spannende Wettbewerbsbeiträge zu diesen und ähnlichen Fragen zum jüdischen Leben einzureichen und beim Rolf-Joseph-Preis mitzumachen. Für weitere Themenvorschläge besuchen Sie auch gerne die Website http://rolfjosephpreis.de/.
Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 11, egal ob allein, in Gruppenarbeit als gesamte Klasse, im Rahmen eines Unterrichtsprojekts oder als Eigeninitiative. Wir freuen uns über jede Anmeldung.
Als Lehrkraft können Sie sich mit Ihrer Schulklasse wie gewohnt direkt über fazschule.net anmelden!
Einzelanmeldungen von Schülerinnen und Schülern (ohne betreuende Lehrkraft) können direkt per Mail an info@rolfjosephpreis.de gesendet werden.
Das Anmeldeformular finden Sie hier: http://rolfjosephpreis.de/wp-content/uploads/2021/05/Anmeldeformular_2021.pdf
Zur Unterstützung bieten wir Ihnen Folgendes an:
- Mit Anmeldung zum Projekt erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zugang zu ihrem persönlichen Digital-Abonnement der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sowie F+ während der gesamten Projektlaufzeit.
- Empfehlung einzelner didaktisierter Materialien zur Begleitung Ihres Unterrichts.
- Regelmäßiger Projektnewsletter mit themenrelevanten Inhalten und Hilfestellungen.
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Spuren und Einflüsse jüdischen Lebens. Die Themenwahl und Gestaltung soll dabei bewusst der Kreativität der Schülerinnen und Schüler überlassen sein und selbst gewählt werden. Damit soll ein möglichst großer persönlicher Bezug zum jeweiligen Thema erreicht werden.
Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich z. B.
- mit dem Judentum und Ritualen jüdischen Lebens
- mit Spuren jüdischen Lebens in ihrer Nachbarschaft, wie Geschichten (ehemaliger) Mitbürger,
- mit Fragen zum Holocaust wie Flucht, Vertreibung, Antisemitismus
- kritisch mit den Veränderungen jüdischen Lebens damals und heute.
Für den Wettbewerbsbeitrag erforschen die Schülerinnen und Schüler jüdisches Leben damals und heute. Dabei können vielseitige Fragestellungen in den Fokus gerückt werden:
- Was bedeutet eigentlich koscher – gibt es nur koschere Lebensmittel oder gehört vielleicht noch viel mehr dazu?
- Was heißt es eigentlich genau, jüdisch zu sein? Oder kann man das gar nicht so pauschal sagen?
- Gibt es besondere Rituale?
- Wie sieht das Leben nach ´45 aus?
- Ändert sich etwas, wenn es bald keine Zeitzeugen des Holocaust mehr gibt?
In der Gestaltung der Wettbewerbsbeiträge und deren Form sind die Schülerinnen und Schüler frei. Kreativbeiträge jeder Form sind zugelassen.
Unterrichtsmaterial
- Teilnahme am Projekt bis zum 18.06.2023
- Einreichung der Projektbeiträge bis zum 18.06.2023
- Projektlaufzeit vom 01.03.2023 – 15.10.2023
- Preisverleihung am 14.10.2023 im Jüdischen Museum Berlin
Das Anmeldeformular finden Sie hier: http://rolfjosephpreis.de/wp-content/uploads/2021/05/Anmeldeformular_2021.pdf
Mitmachen und attraktive Preise gewinnen!
Die besten Wettbewerbsbeiträge werden in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter der "Jugend schreibt"-Seite veröffentlicht und mit attraktiven Geldpreisen ausgezeichnet:
- 1. Preis: 400 €
- 2. Preis: 300 €
- 3. Preis: 200 €
Alle Preisträger werden im Herbst 2023 zur Preisverleihung ins Jüdische Museum Berlin eingeladen. Die Preisverleihung wird mit einem gemeinsamen Wochenende und spannendem Programm in Berlin verbunden.
Initiator des Rolf-Joseph-Preises ist die Joseph-Gruppe e. V.
Die Rolf-Joseph-Gruppe wurde 2012 von fünf ehemaligen Schülerinnen und Schülern des Evangelischen Gymnasiums zum Grauen Kloster in Berlin zu Ehren des Holocaust-Überlebenden Rolf Joseph gegründet.
Die Gründerinnen und Gründer haben Herrn Joseph im Rahmen eines Schulbesuchs einer Berliner Synagoge persönlich kennengelernt. Zehn Jahre später ist daraus ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler geworden.
Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.
Als Frankfurter Allgemeine Zeitung freuen wir uns sehr, Ihnen dieses Projekt vorstellen zu dürfen.
Lesen Sie hier den Bericht des letzten Durchgangs: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/jugend-schreibt/rolf-joseph-preis/zum-neunten-mal-ist-der-rolf-joseph-preis-vergeben-worden-18396280.html
Wie viele Schüler*innen können pro Gruppe teilnehmen?
Die Gruppengröße ist unbegrenzt. Lediglich bei der Durchführung des Preisverleihungswochenendes kann es zu einer Begrenzung der Teilnehmendenzahl kommen.
Können Schüler*innen ohne eine betreuende Lehrkraft teilnehmen?
Ja. Auch Einzelbeiträge oder selbstorganisierte Schüler*innengruppen können am Rolf-Joseph-Preis teilnehmen. Wichtig ist nur, dass sich eine verantwortungsvolle Person als Kontaktperson zur Verfügung stellt.
Muss ein Bezug zum Nationalsozialismus im Projekt vorhanden sein?
Nein. Die Joseph-Gruppe e.V. möchte die Teilnehmenden ausdrücklich dazu ermutigen, sich mit Aspekten des Judentums zu beschäftigen, die Juden abseits der Opferrolle darstellen.
Welche Arten von Projekten sind möglich?
Bei der Umsetzung Eurer Beiträge sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Textbeiträge, Videos, Fotoprojekte, Ausstellungen, Stadtrundgänge, Aufführungen, Musikbeiträge, etc.