Wenn das Klavier einen goldenen Pokal vergibt
Apps und digitale Tools versprechen, den Musikunterricht zu revolutionieren. Geht das? Welche Anwendungen es gibt, wann sie sinnvoll sind – und worauf Lehrkräfte achten sollten.
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Schulen in Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz will Bildungsminister Sven Teuber Schüler, Eltern und Lehrer entlasten – um so den Lernerfolg zu erhöhen. Wie soll das gehen?
Sven Teuber weiß, was Druck bedeutet. Als er im Teenager-Alter war, ließen sich seine Eltern scheiden. In der achten Klasse, so erinnert er sich, ließ er die Schule schleifen und hätte sitzen bleiben sollen. Die Lehrer nahmen Rücksicht, zogen ihn mit durch. Teuber wusste, dass er sich verbessern musste, schrieb aber weiter schlechte Noten. Der Druck stieg immer weiter, die neunte Klasse musste er am Ende trotzdem wiederholen. Heute ist er Bildungsminister von Rheinland-Pfalz, sitzt an einem Konferenztisch mit Blick auf Mainz und erinnert sich an das einschneidende Erlebnis von damals. Das, was er sich rückblickend gewünscht und was ihm aus seiner Sicht geholfen hätte, will er jetzt in den Schulen seines Landes durchsetzen: eine bessere „Feedbackkultur“. Er meint damit präzisere Rückmeldungen an Schüler als Noten allein, mehr Austausch zwischen Schule, Eltern und Schülern.
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In der Fachwerkstadt Herborn wurden zeitweilig die meisten ukrainischen Schüler an einer hessischen Lehranstalt unterrichtet. Jetzt gibt es dort sogar das Fach „Ukrainisch als Fremdsprache“.
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Eine Art Ausbremsen: Die Grundschule im thüringischen Crossen an der Elster steht beispielhaft für das, was falsch läuft im (ost-)deutschen Bildungssystem.
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